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Wilde Karde

Die Kardenwurzel als „Heilpflanze“ ist fester Bestandteil in der traditionellen Pflanzenheilkunde. In asiatischen Regionen wie China, Korea und Japan ist sie besonders beliebt, obwohl der Ursprung im Mittelmeerraum liegt. Zur Anwendung kommt die Kardenwurzel in der Alternativmedizin hauptsächlich bei Borreliose-bedingten Beschwerden.

Ein wissenschaftlicher Beleg ihrer Wirksamkeit steht noch aus und dennoch kommt sie gerade bei jenen Fällen zum Einsatz, wo die klassische Antibiotika Therapie nicht anschlägt. Als alternative Bezeichnungen für Karde sind unter anderem Hausdistel, Hirtenstab, Immerdurst, Karden, Kardel, Rotdistel und Weberdistel bekannt.

Aussehen und Vorkommen der Karde

Der lateinische Name Dipsacus der wilden Karde geht auf das griechische Wort dipsa für Durst zurück. Da diese Pflanzengattung durch die trichterförmige Ausprägung der Stängelblätter oft als Wasserbecken für Vögel oder Insekten dient.

Die Karde ist eine krautige Pflanze, mit einer Wuchshöhe bis 150cm. Sie ist mit spitzen Stacheln komplett übersät und die Grundblätter sind in einer Rosette angeordnet. Die Blüte der Karde ist blau, wird 5-8 cm groß und hat eine eiförmige, längliche Form. Die Blütezeit der Karde ist von Juli bis September.

Sie ist in wärmeren Regionen, wie zum Beispiel Überschwemmungsflächen und Ufern, sowie auch im Hügelland zwischen Juli und Oktober zu finden.

Die Wilde Karde stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist in vielen Gebieten wie Marokko und Algerien, über Spanien bis Rumänien auch in der Türkei bis in den Libanon noch anzutreffen.

Inhaltsstoffe und Anwendungen

Bestandteile bzw. Hauptwirkstoffe der Karde sind Terpene, Glykoside, Bitterstoffe, Saponine und Phenole. Diese geben bereits einen kleinen Hinweis auf mögliche Anwendungsgebiete, die wir von anderen Pflanzen mit denselben Inhaltsstoffen kennen. So sind Iridoide (Monoterpene) eine gut wasserlösliche Stoffgruppe innerhalb der Heilpflanzen, die unter anderem eine antibakterielle als auch antivirale Wirkung zeigen.

Wirkungen der Karde als Heilpflanze

Wolf-Dieter Storl, ein Ethnobotaniker mit Schwerpunkt Naturheilkunde und Phytotherapie, hat in seinem Werk „Borreliose natürlich heilen“ die Kardenwurzel als hochwirksame Heilpflanze beschrieben. Diese Aussage ist in Fachkreisen stark umstritten, da die Anti-Borreliose Wirkung der Karde ausschließlich im Labor (mittels Tierversuche) getestet und bestätigt wurde. Durch den (noch) fehlenden wissenschaftlichen Beleg im Versuch am Menschen, findet die Kardenwurzel im Humanbereich nur in alternativmedizinischen Sektor ihre Anwendung. Die vermuteten Wirkweisen sind antibakteriell, antiviral und zellschützend, sekretionsfördernd und appetitanregend. Im Mittelalter wurden Zubereitungen aus der Wurzel der Karde äußerlich bei Warzen und oberflächlichen Wunden und innerlich zur Anregung der Leber, bei Gelbsucht oder Magenkrankheiten eingesetzt.

Einsatz der Karde in der Veterinärmedizin

In der klassischen Veterinärmedizin wird die Kardenwurzel kaum erwähnt. Unter Tierheilpraktikern ist das traditionelle Wissen um die Wirkung der Karde bekannt und wird daher bei Borreliose bedingten Beschwerden, Durchfall oder zur Appetitanregung eingesetzt. Bei nachgewiesener Borreliose wird die Karde gerne nach der klassischen 4-wöchigen Antibiotika-Therapie eingesetzt. Für Pferde führt Ewalia einen eigenen Kardesaft im Sortiment.

Wichtiger Hinweis zur Fütterung bei Tieren

Aufgrund der fehlender Studienlage empfehlen wir die Karde nicht antragende oder laktierende Tiere zu verfüttern!  

Verfasserin: Bianca Becker-Slovacek am 24.03.2020

 

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