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Nervöses Pferd – Nerven stärken und Stress abbauen mit Kräutern

Kennst du sie auch, diese total gelassenen und entspannten Pferde, neben denen eine Bombe explodieren könnte, ohne dass sie mit der Wimper zucken würden? Und fragst du dich auch, warum dein Pferd dich regelmäßig zur Verzweiflung treibt, weil beinahe jedes herabfallende Blatt dazu führt, dass dein Pferd die Nerven verliert? Oder ist dein Pferd einer dieser angespannten und nervösen Typen, die generell schlecht zur Ruhe finden? Stress und Angst kann starke Auswirkungen auf das Wohlbefinden und das Training deines Pferdes haben. Die gute Nachricht ist: Es gibt natürliche Hilfe gegen Stress, Anspannung, Nervosität und Angst. Schwache Nerven bei Pferden können ihre Ursache auch in einer unangepassten Fütterung haben. Mit speziellen Kräutern kannst du dein Pferd optimal unterstützen. 

Was ist Stress beim Pferd?

Stress als natürlicher Schutzmechanismus eines Säugetieres ist nicht weniger wichtig als die Verdauung oder Atmung. Er schützte ursprünglich vor Jägern, Feinden sowie gefährlichen Situationen und sichert dadurch das Überleben.

Für freilebende Tiere gibt es zahlreiche Stressoren, sprich Gründe oder Auslöser, auf die das Pferd üblicherweise mit Flucht reagiert. Gewöhnlich reagieren Wildpferde nicht nur auf das Auftauchen eines Fressfeindes, sondern auch auf laute Geräusche, schnelle Bewegungen und unbekannte Situationen mit Angst und flüchten. Auch psychischer Druck kann zu körperlichem Stress führen, wie zum Beispiel eine plötzliche Trennung von der Herde. Sichert diese in freier Wildbahn doch das Überleben. Im Pferdeorganismus wirken dabei ausgeklügelte Mechanismen, dank derer der Körper exakt gesteuert wird und eine effiziente Flucht gelingt. Das Stresslevel nimmt durch die Tätigkeit Flucht ab. 

Das vegetative Nervensystem des Pferdes

Das vegetative Nervensystem (autonomes Nervensystem) steuert viele lebensnotwendige Körperfunktionen wie die Atmung und die Verdauung und wird zentralisiert im Gehirn gesteuert. Im vegetativen Nervensystem wirken unter anderem Sympathikus und Parasympathikus (Teile des vegetativen Nervensystems) auf unterschiedliche physiologische Mechanismen. Der Sympathikus steigert die Durchblutung der Muskulatur, erhöht Atemfrequenz und Herzschlag und hemmt die Verdauungstätigkeit, sodass der Körper optimal mit Flucht reagieren kann. Der Parasympathikus hingegen fördert Speichelfluss, Verdauungstätigkeit und Ausscheidung und ist somit der Gegenspieler.

Was sind Auslöser von Stress beim modernen Pferd?

Zwar ist das moderne, domestizierte Reitpferd nur selten lebensbedrohlichen Stressoren ausgesetzt, jedoch nimmt es unterschiedliche Reize in gleicher Qualität wahr wie ein Wildpferd. Dein Pferd reagiert also mit denselben biologischen Mechanismen auf Stress wie seine Vorfahren. Da es aber häufig nicht flüchten kann, in dem es zum Beispiel von der Gefahrenquelle davon galoppiert (Bewegung baut Stress ab), halten die körperlichen Symptome an. Der Hormonspiegel, der bei Stress gezielt in die Höhe schießt, wird also nicht ausreichend gehemmt aufgrund der fehlenden Flucht durch Bewegung, was eine Vielzahl körperlicher Folgen mit sich bringt. Häufig durch dauerhaften Stress ausgelöst sind Gastritis, Magengeschwüre, Muskelverspannungen, eingeschränkte Verdauungstätigkeit und ein erhöhter Muskeltonus.

Neben Auslösern wie lauten Geräuschen, schnellen Bewegungen, Lichtreizen und unbekannter Umgebung gibt es eine Vielzahl von Stressoren, die in der Biologie des Pferdes fest verankert sind. Beispielsweise reagieren Pferde auf Trennung von Artgenossen, Unruhe in der Herde, nicht ausreichend Zugang zu Wasser und Nahrung, alleine Sein und Leistungsdruck mit psychischem Stress.

Was sind die Folgen von Stress beim Pferd?

Neben den eben erwähnten, teils schwerwiegenden körperlichen Folgen, leidet auch ein Pferd psychisch stark unter Stress, was zu Konzentrationsschwäche, Überreaktionen und gar „explosionsartigem“ und gefährlichem Verhalten für Pferd und Reiter führen kann. Körperlich zeigt sich Stress schleichend, aber kontinuierlich, bis zum sogenannten „point of no return“. Hier von spricht man, wenn die durch Stress verursachten Folgen, derartige körperliche Beschwerden verursachen, dass diese Schmerzen auch wiederum Stress verursachen. Es entsteht ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. Ein typisches Beispiel hierfür sind zum Beispiel stressinduzierte Magenprobleme wie Magengeschwüre oder Gastritis.

Wie kann ich Stress bei meinem Pferd abbauen?

Neben einer artgerechten Haltung und entsprechender Bewegung sowie regelmäßigen Gesundheitschecks, spielt die Fütterung eine maßgebliche Rolle. Du kannst dein Pferd also quasi glücklich füttern und so Stress auf natürliche Weise abbauen.

Das A und O ist eine Grundlage aus qualitativ hochwertigem Raufutter. Je nach Bedarf des Pferdes ist individuell angepasstes Kraft- und Mineralfutter essentiell. Unterschiedliche Kräuter können bei Stress schnell und gezielt Abhilfe schaffen. Durch die beruhigende, entspannende Wirkung von Baldrian, Hopfen und Co kann dein gestresstes Pferd optimal unterstützt werden, wodurch sich die Lebensqualität und Reitbarkeit deutlich verbessern. Wenn dein Pferd gelassener ist, ist es empfänglicher für Hilfen und kann sich besser auf das Training fokussieren.  

Kräuter für nervöse Pferde

Bestimmte Kräuter sind seit jeher als natürliche Beruhigungsmittel bekannt und werden in der Human- und Veterinärmedizin vielfach eingesetzt. Im Folgenden werden übersichtlich die Kräuter für Zusatzfutter und Säfte kurz zusammengefasst – so kannst du die Nerven deines Pferdes stärken und auf natürliche Weise Stress abbauen helfen: 

Baldrian (Valeriana officinalis L.) - gegen Schlafstörungen, Spannungszustände, Nervosität und Reizbarkeit

Hopfen (Humulus lupulus) – gegen Angst, Spannungszustände, Schlafstörungen und zur Verdauungsförderung

Melisse (Melissa officinalis L.) – gegen Angst, Anspannung, Magenleiden, außerdem schmerzstillend, krampflösend und aufmunternd

Kamille (Matricaria Chamomilla L.) – gegen Schlaflosigkeit, außerdem beruhigend, entzündungshemmend, tonisierend

Lavendel (Lavendula augustifolia) – gegen Depression, Einschlafstörungen, Nervosität, Unruhe und Stress 

Wie man sieht, kannst du dein Pferd also ganz einfach und effektiv natürlich bei Stress und Nervenschwäche unterstützen. Zusammen mit der richtigen Fütterung, passendem Training und artgerechter Haltung kann aus deinem spannigen, nervösen und schwer zu berechnendem Liebling ein zuverlässiger, leistungsbereiter Partner werden.

Verfasst von Hanna Nowak

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