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EWALIA Basis Mineral

Ein gut abgestimmtes Mineralfutter für Pferde – diesen Wunsch haben viele unserer Kunden in letzter Zeit geäußert. Natürlich haben wir uns gleich an die Arbeit gemacht, Heuuntersuchungen aus dem deutschen und österreichischen Raum analysiert und eine Grundmischung entwickelt, die für die Versorgung vieler Pferde optimal ist.

Was ist ein Mineralfutter?

Laut Definition der europäischen Futtermittelverordnung gilt ein Ergänzungsfuttermittel als Mineralfutter, wenn der Rohaschewert über 40% liegt. Das bedeutet aber nicht, dass in einem Mineralfutter echte Asche enthalten ist, sondern gibt grob den Wert der anorganischen Bestandteile des Futters an, sprich der Mineralstoffe. 

Der Pferdehalter versteht unter Mineralergänzungsfutter ein pelletiertes oder in Pulverform dargereichtes Futter, das alle für das Pferd notwendigen Mineralstoffe und Vitamine enthält, um einem Mangel durch Haltung, Fütterung und Leistung vorzubeugen oder auszugleichen. Alle Mineralfutter sind dennoch Ergänzungsfuttermittel und decken nicht den kompletten Tagesbedarf an allen notwendigen Nährstoffen ab!

Warum braucht mein Pferd ein Mineralfutter?

Man könnte meinen, Raufutter als Basis der Pferdefütterung sollte an sich eine ausreichende Versorgung an Mineralstoffen und Vitaminen bereitstellen. Betrachtet man jedoch die Zusammensetzung der Böden und des Raufutters genauer fällt vermehrt auf, dass durch Überbeanspruchung, nicht adäquate Düngung des oft sehr einseitigen Bewuchses und die permanente Überweidung manche Spuren- und Mengenelemente kaum oder nicht mehr enthalten sind. Nicht nur die gut bekannte Selenarmut in den Böden und im Raufutter ist ein Thema - Selenmangel beim Pferd -  sondern ebenfalls ein Mangel an Eisen, Kupfer oder anderen Elementen.

Die Notwendigkeit von Mineralfutter in der Pferdefütterung liegt nicht nur am unzulänglichen Inhalt des Grundfutters, sondern auch an den Leistungsansprüchen und der oft nicht artgerechten Haltung unserer Pferde. Das moderne Sportpferd zum Beispiel hat einen hohen Leistungsanspruch und daher einen deutlichen Mehrbedarf an unterschiedlichen Mineralstoffen. Wir halten unsere Pferde aber nicht ganzjährig auf wechselnden großen Weideflächen mit unterschiedlichsten Gräsern, Ästen und Kräutern, sondern meist in einer Box, oder Paddockbox mit etwas Weidegang auf einer permanent beweideten kleinen Fläche. Die Fütterung von Mineralfutter ist somit für nahezu alle Pferde heutzutage eine Notwendigkeit. Mehrbelastungen wie Sport, Zucht, Wachstum, diverse Erkrankungen sowie die Zusammensetzung des Raufutters bestimmen die Menge und die Verhältnisse der Mineralstoffe und Vitamine im Mineralfutter.

Was sind Mineralien bzw. Mineralstoffe?

Mineralstoffe oder so genannte Mengen- und Spurenelemente werden anhand ihrer Gehalte definiert und liegen in der Natur in anorganischer Form vor. Die Mengenelemente wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Schwefel wurden bereits vielzählig untersucht und die Datenlage zur Rationsempfehlung gilt als gesichert. Beim Bedarf der Spurenelemente wie Eisen, Zink, Mangan, Selen, Kupfer, Jod, Kobalt und Chrom liegen zwar langjährige Empfehlungen zugrunde, allerdings gibt es nicht zu allen Spurenelementen gesicherte Kenntnisse bezüglich des Bedarfs bei Pferden.

Was ist im EWALIA Basis Mineral enthalten?

Die Basismischung enthält alle notwendigen Spuren- und Mengenelemente und Vitamine, die für den Erhaltungsbedarf eines erwachsenen Pferdes bei leichter bis mittlere Arbeit notwendig sind. Zusätzlicher Bedarf etwa bei Trächtigkeit, Laktation, Hochleistungssport, Grunderkrankungen wie Leberstoffwechselstörungen, chronische Dünndarmentzündungen etc. ist in dieser Mischung nicht berücksichtigt. 

Übersicht der enthaltenen Mineralstoffe, ihrer Funktion und Eigenschaften:

Kalzium (Ca)

  • Mineralisation der Knochen
  • zelluläre Kommunikation, Reizleitung
  • Blutgerinnung
  • Zellstoffwechsel
  • ACHTUNG bei schweren Rassen bzw. osteolythischem Spat

Phosphor (P)

  • ist ein DNA-Bestandteil
  • Teil von Enzymen, Proteinen, Phospholipide und Phosphoproteine
  • reguliert den Säure-Basenhaushalt in Zellen und Plasma
  • notwendig für die mikrobielle Verdauung
  • erhöhter Bedarf bei Stress, Verletzungen und in der Laktationsphase

Magnesium (Mg)

  • für die Funktionen zahlreicher Enzyme vorwiegend in Nerven- und Muskelzellen zuständig
  • Mineralisation der Knochen
  • Muskelbewegung
  • aktiviert Enzyme und Hormone
  • bei Mangel kann es zu Muskelzittern, Muskelkrämpfen bzw. verhärteter Muskulatur kommen

Natrium (Na) und Chlorid (Cl)

  • zählen zu den Elektrolyten
  • regeln den osmotischen Druck in den Körperflüssigkeiten
  • hohe Abgabe in kurzer Zeit bei Schweißbildung -> erhöhter Bedarf
  • Aufrechterhaltung eines optimalen Säure-Basen-Status (pH-Wert)
  • Na hat Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion
  • beeinflusst das Steuerhormon des Trinkverhaltens (Aldosteron)

Eisen (Fe)

  • Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin
  • Bildung des roten Muskelfarbstoffes Myoglobin
  • Faktor für Enzyme
  • erhöhter Bedarf bei Fohlen, Blutverlusten, starken Schweißverlusten und intensiven Trainingsphasen
  • Hepcidin reguliert die Eisenaufnahme
  • ACHTUNG bei chronischer Dünndarmentzündung -> Eisenmangel möglich
  • ACHTUNG bei chronischer Leberentzündung -> hohe Eisenwerte
  • eine hohe Eisenresorption stört die Verwertung/Funktion von Mangan, vermutlich auch Kupfer und Zink

Kupfer (Cu)

  • unentbehrlich bei der Bildung von Nervenzellen, Blut, Pigmenten und Bindegewebe
  • Belastbarkeit von Sehnen und Bändern
  • Beteiligt am Knochenstoffwechsel
  • im Heu und Gras nur für den Erhaltungsbedarf vermutlich ausreichend
  • Mehrbedarf bei Fohlen und Stuten
  • bei Mangel kann es zu Anämien, Pigmentverlusten oder Gefäßrupturen kommen
  • große Kupfermängel können sich in Zinkmangel äußern
  • ideales Verhältnis in der Gesamtration von Kupfer zu Zink -> 4:1

Zink (Zn)

  • unentbehrlich für Enzyme des Kohlehydrat- und Eiweißstoffwechsels
  • Funktionen der Haut und Schleimhaut
  • notwendig für Bauchspeicheldrüse und Leber
  • Funktion des Nervengewebes
  • Zellerneuerung und Erhalt genetischer Informationen
  • Keratinbildung
  • kognitive Leistung
  • Zn-Gehalte im Rau- oder Grünfutter nicht ausreichend
  • bei hohem Ca und Cu Angebot ist mit einer verminderten Aufnahme von Zn zu rechnen
  • deutliche Mängel erkennt man an verdickter Haut und Haarausfall
  • ACHTUNG bei hoher Kaliumgabe, schlechte Zinkresorption

Mangan (Mn)

  • Ko-Faktor bei vielen Enzymsystemen
  • Funktion der Eierstöcke
  • Funktion des Immunsystems
  • Schutz vor oxidativem Stress
  • zu Mangan gibt es wenig wissenschaftlich fundierte Grundlage
  • ACHTUNG bei hohen Mangangehalten wird die Eisenresorption gehemmt

Kobalt (Co)

  • ist Bestandteil des Vitamin B12, das im Darm des Pferdes durch Mikroorganismen hergestellt wird
  • essenziell für den Energiestoffwechsel
  • wenig erforscht
  • Co-Mangel führt zu Vitamin-B12-Mangel
  • zeigt sich in Blutarmut, Hautveränderungen oder Wachstumsstillstand

Jod (J)

  • ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons
  • Wachstumsrelevant
  • Jodversorgung in Küstenregionen ausreichend, in der Alpenregion Jodmangel möglich
  • Mangel kann zu Kropfbildung, Lethargie oder Haarausfall führen
  • eingeschränkte Schilddrüsenfunktion kann sich durch erhöhte Östrogenmengen zeigen -> starke Rosse
  • ACHTUNG Jodmangel oder Überschuss bei tragenden Stuten vermeiden -> Abortgefahr bzw. Fehlbildungen möglich

Selen (Se)

  • schützt wie Vitamin E die Zellmembran vor Peroxiden (trivial Wasserstoff)
  • daher Radikalfänger
  • essenziell für das Immunsystem
  • Mangel bzw. zu wenig Selen in der Tagesration schwächt die Infektionsabwehr
  • ACHTUNG bei Überdosierung akute und chronische Selenvergiftungen möglich
  • Selenvergiftungsanzeichen: Schwitzen und Kolik im Akutfall, ringförmige Einschnürungen, Hufrehe, Haarverlust an Mähne und Schweif bei chronischer Selenvergiftung
  • organisches Selen (Selenhefe) kann nicht ausgeschieden werden (hohe Vergiftungswahrscheinlichkeit bei Überdosierung)

Vitamin A

  • kommt als Vitamin A (Retinol) in pflanzlichen Futtermitteln nicht vor
  • als Provitamin in den Karotinoiden vorhanden (β-Karotin)
  • Entwicklung und Erhalt des Sehvermögens
  • antioxidative Eigenschaften
  • Speicherung in der Leber
  • Retinol hohe Resorption
  • Karotinoide niedrige Resorption
  • Vitamin A Mangel: geschwächtes Immunsystem, brüchiges Hufmaterial bis zu Sehstörungen
  • Vitamin A Überschuss: Leberüberlastung, Juckreiz, trockene Haut, Ataxien, Depressionen

Vitamin D

  • Vitamin D2 (Ergokalziferol) und Vitamin D3 (Cholekalziferol)
  • Provitamine und UV-Licht bilden Vitamin D
  • Supplementierung bei Pferden mit 24/7 Decke eventuell notwendig
  • Mangel kann durch fehlende Sonneneinstrahlung, Raufuttermangel, Lebererkrankungen oder Hauterkrankungen entstehen
  • Berichte zu Mangelerscheinungen fehlen
  • Überschuss: Vergiftungserscheinung, Lahmheit, Nierenversagen, Übermäßiges Knochenwachstum

Vitamin E

  • Tocopherole -> α-Tocopherol größte Wirksamkeit
  • Antioxidans und Radikalfänger
  • unentbehrlich für Gewebe der Herz- und Skelettmuskulatur
  • Samen und Getreide hoher Anteil an Vitamin E
  • synthetisches Vitamin E unempfindlicher und stabiler
  • Vitamin E Mangel: Schlechte Zellregeneration, erhöhter Bedarf von Proteinen und Spurenelementen, Muskelsteifheit, Reizbarkeit, Schlechte Wundheilung, Muskelhärte
  • hoher Bedarf bei Hufrehe

Vitamin C

  • auch als Ascorbinsäure bezeichnet
  • Zellschutz als Antioxidans
  • Bedarf umstritten
  • bei gesunden Pferden ausreichende Versorgung
  • Mangel möglich durch Stress oder bei alten Pferden
  • erhöht die Fe-Resorption

Vitamin B1

  • auch Thiamin oder Aneurin genannt
  • wichtig für den Kohlehydratstoffwechsel
  • Bedarf erhöht sich bei erhöhter Kohlehydratfütterung, bei Hochleistungspferden, bei hoher Kraftfuttergabe oder schimmligem Futter
  • Vitamin B Mangel: Schreckhaftigkeit und Nervosität, Lahmheiten, Lethargie und Depression, Entzündungsneigung, Allergiebereitschaft

Vitamin B2

  • Auch Riboflavin
  • wichtig für den Energiestoffwechsel
  • unterstützt die Verwertung von Fett- und Aminosäuren
  • Mängel kaum bekannt, führen aber zu Bindehautentzündungen, Tränenfluss, Lichtscheue

Vitamin B3

  • Auch Niacin/Nicotinsäure genannt
  • in allen Zellen vertreten
  • wichtig für den Protein- und Kohlehydratstoffwechsel
  • Bedarf nicht klar bestimmt

Vitamin B4

  • Auch als Cholin bezeichnet
  • wichtig für Leberaktivität und den Fettstoffwechsel
  • Lecithin in Form von Cholin könnte bei EMS gut unterstützen

Vitamin B5

  • Auch Pantothensäure
  • wichtig für den Citratzyklus -> Bildung Coenzym-A
  • Mangel konnte experimentell nicht erzeugt werden

Vitamin B6

  • Auch Pyridoxin/Pyridoxamin/Pyridoxal
  • wichtig für den Aminosäurenstoffwechsel

Vitamin B7

  • Auch als Biotin, Vitamin H bekannt
  • für die Ausreifung der Zellen und Keratinbildung zuständig
  • gezielte Zufütterung bei Pferden mit schlechtem Hufhorn empfohlen

Vitamin B9

  • Auch Folsäure
  • wichtige Rolle bei der Funktion der Keimdrüsen und in der Entwicklung des Embryos
  • Versorgung an sich gegeben (10x höher bei Weidehaltung)
  • Vitamin B9 Mangel: Leistungsschwäche und Anämie, aber nur bei Hochleistungspferden in Stallhaltung ohne Grünfutterversorgung beobachtet

Vitamin B12

  • Auch Kobalamin
  • wichtig für den Zellteilung, also für Gewebe mit hohem Zellumsatz wie den Darm oder Nerven
  • Schleimhautproduktion
  • Kobalt im Futter notwendig
  • bei Pferden mit Magen- und Darmentzündungen erhöhter Bedarf

Calciumcarbonat bzw. Futterkalk (ca. 20g)

Mehliger oder gekörnter Futterkalk ist eine altbewährte Kalziumquelle und wird aus Calciumcarbonat aus Österreich hergestellt. Für Pferde, die kalziumarm ernährt werden sollten ist das Mineralfutter nicht geeignet.

Luzernegrünmehl (ca. 17g)

Grünmehle sind Mehle von getrockneten Grünpflanzen, in diesem Fall getrocknete, gemahlene Luzerne. Luzerne, auch Alfalfa genannt, sieht im blühenden Zustand Klee zum Verwechseln ähnlich und hat ebenfalls einen erhöhten Aminosäuren(Eiweiß)- Gehalt.

Apfeltrester (ca. 10g)

Der Apfeltrester ist ein Nebenprodukt aus der Obstverarbeitung, er ist eiweißarm und rohfaserreich. Der Pektingehalt im Trester ist zwar sehr hoch, da Pektin vorwiegend in der Schale vorkommt, jedoch ist der Zuckeranteil deutlich geringer als bei ganzen Äpfeln. Ein großer Teil des Zuckers eines Apfels ist im Presssaft enthalten. Für gepresstes Mineralfutter eignet sich Apfeltrester gemeinsam mit Melasse sehr gut als Bindemittel und übertönt etwas den metallischen Geschmack der Inhaltsstoffe.

Leinsamen, aufgeschlossen (ca. 9g)

Aufgeschlossener Leinsamen bedeutet, dass durch Druck und Temperatur die Samen gequetscht werden. Der Vorteil ist, dass durch die thermische Behandlung Blausäure nicht mehr vorhanden ist. Der Fettgehalt ist durch die Behandlung deutlich geringer (unter 10%).

Natriumchlorid bzw. Viehsalz (ca. 4g)

Das Viehsalz ist einerseits für die Elektrolytversorgung wichtig und andererseits als eine geschmackliche und eine konservierende Komponente.

Weizenkleie (ca. 10g)

Die Weizenkleie enthält vorwiegend die äußere Schicht des Weizens und nur geringe Anteile des stärkehaltigen Mehlkörpers. Sie dient als Phosphorquelle und wird allgemein von Pferden gerne gefressen.

Maiskeimöl (ca. 1,8g)

Das Maiskeimöl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und wird in unserer Mineralstoffmischung ebenfalls als Trägerstoff, Binde- und Mischmittel verwendet.

Weizenfuttermehl (ca. 1g)

Weizenfuttermehl ist das so genannte Nachmehl bei der Mehlherstellung, also ein Nebenprodukt aus der Getreideproduktion. Dieses Nachmehl weist einen hohen Stärkegehalt auf und wäre daher als Einzelfuttermittel komplett ungeeignet. In unserem Mineralfutter dient es zur Geschmacksverbesserung und als natürliches Bindemittel.

Melasse (ca. 1,2g)

Die Melasse oder Zuckerrübensirup ist ebenfalls ein Binde- und Schmiermittel in der Pelletsproduktion. Der Anteil in unserem Mineralfutter ist sehr gering, und notwendig, um bei der Herstellung der Pellets den Pressdruck zu senken, da sich die Pellets mit etwas Melasse und Öl besser in Form bringen lassen.

L-Carnithin (ca. 0,1g) bzw. Aminosäuren wie Lysin (ca. 2,1g) und Methionin (ca. 0,65g)

Ein kleiner Anteil an essenziellen Aminosäuren, die für die Proteingenese, also für die Bildung von Protein, unerlässlich sind, rundet das Basis Mineral ab.

Was ist am EWALIA Basis Mineral besonders?

Grundsätzlich ist das EWALIA Basis Mineral eine Mischung, die in ähnlichen Formen bereits auf dem Markt zu finden ist, so ehrlich sind wir. Ein paar kleine Besonderheiten gibt es dennoch:

  • Unser Basis Mineral enthält KEIN verstecktes Stevia, darauf könnt ihr euch verlassen!
  • Wir haben die Mischung mit einem deutlich geringeren Gehalt an Vitamin A zusammengestellt, da unserer Meinung nach hier eindeutig zu hoch dosiert wird und eine Hypervitaminose starken Juckreiz oder ähnliches auslösen könnte bzw. die Leber stark belastet. 
  • Wir halten den anorganischen Anteil der Mineralstoffe höher und fügen nur einen kleinen Anteil an organischen Mineralstoffen zu. Es kommt zwar bei den meisten organischen Verbindungen von Mineralstoffen an Aminosäuren eine bessere Resorption im Pferdekörper zustande, chemisch gesehen ist aber ein organisches Mineral nicht natürlich, sondern aktiv von Menschen hergestellt. Chemisch ist die Struktur daher für den Organismus nicht natürlich und kann teilweise im Stoffwechselprozess nicht ausgeschieden werden. Bei Überdosierung kann es zu Ablagerung kommen. 
  • Es werden bewusst im Mineralfutter KEINE Kräuter beigemengt. Nach unserer Überzeugung sollten Kräuter gezielt eingesetzt und nicht in Dauergabe über das ganze Jahr bedenkenlos mitgefüttert werden.
  • Unser Mineralfutter enthält einen kleinen Anteil an Melasse, um den Anteil der Vitamine nach dem Pressvorgang der Pellets zu erhöhen. Melasse senkt den Pressdruck und somit die Temperatur beim Herstellungsvorgang. In der kleinen Menge ist sie auch bei EMS Pferden kaum relevant. Der Anteil am stärkehaltigen Weizenfuttermehl ist ebenfalls sehr gering und praktisch zu vernachlässigen. Der Zuckergehalt beläuft sich unter 3%.

Wann darf ich das EWALIA Basis Mineral füttern?

Das Mineralfutter von Ewalia kann gefüttert werden ...

  • wenn dein Pferd als „erwachsen“ zählt, also ca ab. 3 Jahren.
  • wenn dein Pferd grundsätzlich gesund ist.
  • wenn dein Pferd selenarmes Grundfutter bekommt.
  • wenn dein Pferd keine weiteren mineralstoff- oder vitaminhaltigen Futtermittel bekommt.
  • wenn dein Pferd Getreide bekommt.

Wann darf ich das EWALIA Basis Mineral NICHT füttern?

Das Mineralfutter von Ewalia soll nicht gefüttert werden ...

  • wenn dein Pferd sehr alt, trächtig, laktierend, oder schwer krank ist, passt das Basismineral nicht optimal und es könnte dennoch ein Mangel entstehen. 
  • wenn dein Pferd viele weitere Zusatzfuttermittel, welche Mineralstoffe und Vitamine
  • enthalten, bekommt und du nicht durchgerechnet hast, ob eine Überversorgung gegeben ist.
  • wenn dein Pferd mit Selen durch das Grundfutter bereits überversorgt wird.
  • wenn eine Unverträglichkeit bzw. Allergie gegenüber eines Bestandteiles besteht.
  • wenn die Bilanzierung des Grundfutters ergibt, dass die Zusammensetzung unseres Mineralfutters nicht zu deinem Grundfutter und dem Bedarf deines Pferdes passt.

Wir empfehlen euch euer Grundfutter und den Bedarf eures Pferdes zu bilanzieren und anhand dieser Werte eine passende Mineralstoffmischung zu wählen. Am besten wendet euch dazu an markenunabhängige FuttermittelberaterInnen mit akademischer Ausbildung wie zum Beispiel Agrarwissenschaft oder Veterinärmedizin und lasst euch bei der Zusammenstellung der Rationen für eure Pferde professionell helfen. Bei Fragen zu unseren Produkten stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Quellen

  • Coenen, M., & Vervuert, I. (2020). Pferdefütterung (6. Ausg.). Stuttgart: Georg Theme Verlag KG.
  • GfE, G. f. (1994). Empfehlungen zur Energie- und Nährstoffversorgung von Pferden. DLG-Verlag.
  • Röhm, C. (2019). Nährstofflehre in der Pferdefütterung. Webinar. Unabhängige Fütterungsberatung Constanze Röhm.
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