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Maca - die Wunderknolle

Die Maca Knolle (Lepidium peruvinum) oder auch Peru Ginseng genannt ist als sogenanntes Superfood immer öfter in aller Munde. Und das tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes. Auf zahlreichen Plattformen wird Maca als Vitalstoff für Sportler und Denker gepriesen. Ja, sogar die Potenz solle sie fördern und damit auch die Lust auf Lust erheblich steigern. Doch was ist nun dran an diesem Hype auf die Wunderknolle?

Maca - Superfood aus den Anden

In seiner südamerikanischen Heimat, den peruanischen Anden, wird die Knolle bereits seit über 2000 Jahren als Nahrungs- und Heilpflanze angebaut. Die rübenförmige Wurzelknolle wird entweder nach kurzem Erhitzen frisch verzehrt, langsam gegart, gebacken oder getrocknet und zu Mehl verarbeitet. Aus diesem Mehl wird ein aromatischer Brei oder auch Brot bereitet. Der Geschmack der kohlehydratreichen Knolle ist süß und würzig. Sie verfügt über einen hohen Nährwert, ähnlich wie Mais und andere Getreide.

Neben Kohlehydraten ist die Wunderknolle reich an Proteinen welche hauptsächlich in Form von Polypeptiden und essentiellen Aminosäuren vorliegen. Nennenswert ist der Gehalt an Arginin, Serin, Histidin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Glycin, Valin, Phenylalanin Tyrosin und Threonin.

Ebenso sind essentielle Fettsäuren wie Linolensäure, Palmitinsäure und Ölsäure enthalten. Zu den weiteren Inhaltsstoffen zählen Vitamine wie Vitamin B1, B2, B12, Vitamin C, Tocopherol, sowie Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Magnesium, Kalium, Phosphor und Calcium, und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, unter anderem Senfölglycoside. In den Knollen ist der Gehalt an Saponinen, Sitosterolen, Tanninen und Glucosinolaten nennenswert. Diese kommen auch in anderem Kreuzblütlergemüse vor und weisen in Studien eine krebsvorbeugende Wirksamkeit auf.

Macawurzel - Wirkung und Verwendung

Die Volksmedizin schreibt der Macawurzel eine aphrodisierende und fruchtbarkeitssteigernde Wirksamkeit zu. Im Tiermodel wurde bei der Verabreichung eines hochkonzentrierten Mace-Extrakts eine verstärkte Libido und eine erhöhte sexuelle Leistung, sowie auch eine Erhöhung der Spermienanzahl und Motilität beobachtet. Studien aus dem Jahr 2001, welche an 9 gesunden männlichen Probanden durchgeführt wurden, untermauern diese Ergebnisse. Ein Effekt auf das endokrine System beim Menschen konnte bisher nicht festgestellt werden. Möglicherweise sind die verbesserten Ergebnisse auch auf die hohe Konzentration essentieller Proteine zurückzuführen.

Diese unterstützen nicht nur zelluläre Funktionen im Körper, sondern auch die Herstellung wichtiger Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin und somit die Signalübertragung im Nervensystem.

Möglicherweise könnte das auch die adaptogene Wirksamkeit der Wunderknolle erklären. Durch die vitalisierenden Eigenschaften werden sowohl körperliche wie auch geistige Leistungsfähigkeit nachhaltig gesteigert, Müdigkeit wird verringert und die Konzentrationsfähigkeit gestärkt. Dies führt auch zu einer Verbesserung der Widerstandsfähigkeit und einer Stärkung des Immunsystems. Nicht ohne Grund erhielt die Maca den Beinamen „peruanischer Ginseng“ obwohl die Knolle zur Gattung „Kresse“ gehört und nicht mit dem asiatischen Ginseng verwandt ist.

Aktuell arbeitet die Wissenschaft daran, der positiven Wirkung der Maca Knolle auf den Grund zu gehen. So wurden auch in aktuellen Studien verschiedene Bioaktivitäten von Maca beobachtet. Unter anderem gibt es Hinweise auf eine verbesserte reproduktive Gesundheit. Des Weiteren werden antioxidative, neuroprotektive, krebshemmende, antimikrobielle und immunmodulierende Eigenschaften beobachtet. Auch eine Verbesserung der Hautgesundheit und der Funktion des Verdauungssystems konnte festgestellt werden. Klinische Studien im Bereit der Pflanzengenetik, chemische Zusammensetzung, Verarbeitung, Extraktionsverfahren sowie physiochemische Eigenschaften erforschen aktuell weitere gesundheitliche Auswirkungen im Organismus.

Am europäischen Markt ist die Knolle mittlerweile in Form von verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich. Hier wird unterschieden zwischen den Farbvarietäten der Wurzelknollen. So weist in Studien das Pulver von schwarzen, roten und gelben Maca-Wurzeln unterschiedliche Wirkung auf. Auch wenn die Wunderknolle in ihrer südamerikanischen Heimat bereits seit über 2000 Jahren volksmedizinisch und auch als Nahrungsmittel verwendet wird, ist das Bundesinstitut für Risikobewertung bisher mit seinen Empfehlungen sehr vorsichtig. Sicher ist, dass es hier noch viel Potential für mögliche Verwendungen gibt.

Bisherige Ergebnisse weisen unter anderem auf eine Verwendung als Stärkungsmittel sowie einen Einsatz zur Verbesserten Fruchtbarkeit bei Mensch und Tier hin. Auch die volksmedizinische Anwendung bei verschiedenen Beschwerden wie rheumatischen Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Wechseljahrsbeschwerden oder auch Anämie wird nun in der Wissenschaft näher betrachtet. So bietet die Maca Knolle in ihrer positiven Wirksamkeit auf unsere Gesundheit noch viel Raum für weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Quellen